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Geschäftsgebaren des Karlsruher Verkehrsverbundes

Beim Beantragen der Übermittlung personenbezogener Daten öffentlich gegenüber der Polizei mit dem Vorsatz der Bereicherung durch diese Geschäftshandlung erfolgte Lüge von Mitarbeitern des Karlsruher Verkehrsverbundes, ein ausländischer Kunde hätte eine Sachbeschädigung begangen.

From: Rainer_Seitel@ka.maus.de
Newsgroups: Maus.Soziales.Recht
Subject: Es ist passiert ...
Message-ID: 199608012346.a47540@ka.maus.de
References: 199607271715.a52038@do.maus.de
Date: Thu, 01 Aug 1996 23:46:00 +0200

ID> die Karlsruher Verkehrsbetriebe wieder auf das richtige Gleis zu
ID> rangieren.

Das richtige Gleis liegt für die im Untergrund. ;-)

Wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind kann ich über das Ergebnis berichten.

Am Montag habe ich mitbekommen, wie ein Ausländer erwischt wurde, der eine
Fahrkarte für 2 statt 3 Zonen gekauft hatte. Dieser hatte keinen Ausweis dabei
und hatte auch nichts dagegen, daß die Polizei hinzukommt. Der Kontrolleur hat
ihn dann lautstark einer angeblichen "Sachbeschädigung" beschuldigt und ihn
vorläufig festgenommen. Als die Polizei dabei war, hat der Kontrolleur den
Kunden tatsächlich nochmal der "Sachbeschädigung" beschuldigt. Ich habe dann dem
2. Polizisten gesagt, das dies nicht stimmt. Darauf hin hat er den Kontrolleur
gefragt: "Sollen wir das aufnehmen, was da beschädigt wurde?" - "Ne, ne, das muß
ich mir erst noch anschauen ..." Ah, ja!

Wer jemanden vorläufig festgenommen hat, muß dies der Polizei doch nachher
ausdrücklich sagen, oder? Zumindest hat man uns das bei der Bundeswehr
beigebracht.

ID> auf dem Laufenden halten

Der hat eine tragende Rolle. [Oberlehrer aus]

Tschüs, Rainer

Anzumerken ist noch, dass der zweite Kontrolleur vor dem zweiten Polizisten versucht hatte abzulenken, die angebliche »Sachbeschädigung« sei erst nach der vorläufigen Festnahme und nachdem die Kontrolleure und der Kunde nach vorne gegangen waren, geschehen. Dabei hatte der zweite Kontrolleur mit »vorne« einen anderen Ort genannt, als der erste Kontrolleur mit dem Sitzplatz des Kunden in der Mitte.


Oder der Kontrolleur, der ca. 1996 in der Linie 6 vor dem Ramada über eine bei der Deutschen Bahn gekaufte Fahrkarte lautstark den Fahrgästen kundtat »Die hän doch d'r Arsch offe bei der Bahn!«. Nachdem er sich die Fahrkarte nochmal angeschaut hatte war sie dann doch in Ordnung und er ist weitergegangen. (199802281632.a61421@ka.maus.de in ka.verkehr)


Und dann war da noch der Kontrolleur, der ca. 1997 eines Mittags in der Linie S7 zwischen Ötigheim und Karlsruhe einen ausländischen Kunden fortlaufend lautstark beschuldigte, er hätte die Fahrkarte seiner Familie erst abgestempelt nachdem er den Kontrolleur gesehen hätte. Dabei hat der Kontrolleur sich konsequent geweigert, die Fahrkarte auch nur einmal anzusehen. Anstatt die Fahrkarte zu kontrollieren wollte der Kontrolleur ausschließlich die Personalien des Kunden. Der Kunde hat daraufhin das einzig richtige getan, nämlich darauf gewartet, dass der Kontrolleur seine Arbeit tut, die sofort hingehaltene 24-h-Regiokarte zu kontrollieren. Da der Kontrolleur die Arbeit, für die er bezahlt wird, nicht tun wollte, rief er den Bundesgrenzschutz. Später im Hauptbahnhof Karlsruhe, nachdem der Kontrolleur bereits gegangen war, hat sich ein Beamter des Bundesgrenzschutzes erbarmt die Fahrkarte anzusehen. Sein Kommentar zu der 24 h gültigen Regiokarte: »Moment, wieso steht da 19 Uhr?«


Live von »b.i.g. sicherheit gmbh« in Karlsruhe. Ein Unternehmenssprecher sinngemäß: Unsere Mitarbeiter patrollieren auch nachts in der Karlsruher Straßenbahn, ohne dass sie zu erkennen sind. Sie kontrollieren auch Fahrscheine »ohne dass dieses martialische, dieses Schwarze-Sherriff-Image ihnen anhängt.«

SWR4 Baden-Radio. – SWR4, 2001-12-04 10:19


[...] Mitte vergangenen Jahres einer Kundenbefragung des Marktforschungsinstitutes Emnid unterzogen hatten. [...]

[...]

So gab es für den KVV in Sachen Linien- und Streckennetz eine ansonsten unerreichte 2,3 (sehr gut), bei der Freundlichkeit des Personals (3,01 – eher schlecht) müssen die Karlsruher noch spürbar nachbessern.

[...] Regelmäßig flattern dem KVV ausgezeichnete Zeugnisse ins Haus. Mal von unabhängiger Stelle wie dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), mal von Marktforschern, die die Verkehrsunternehmen selbst beauftragt hatten. Daher kommt das Ergebnis wenig überraschend, und das die Freundlichkeit von Bus- und Stadtbahnfahrern zu wünschen übrig lässt, das wissen die Verkehrsbetriebe aus unzähligen Leserbriefen. Trotzdem ist die wiederholte Befragung von ÖPNV-Kunden nicht überflüssig, zeigt sie den verantwortlichen doch, ob die ergriffenen Maßnahmen Früchte tragen.

[...]

Badisches Tagblatt, 2002-07-13


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Langfristig funktionierender Alias: http://rainer.seitel.home.pages.de/karlsruher_verkehrsverbund_14.html

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2000-03-29/2003-01-01 Rainer Seitel